Endlich wieder laufen…

Nach fast einem Monat melde ich mich zurück. Lauftechnisch ist recht wenig passiert in den letzten Wochen. Schuld daran war erst die verschleppte Erkältung und anschließend die Nebenwirkungen vom Antibiotika. Das ist nun aber Geschichte und ich habe mich heute Morgen auf den Weg gemacht. Da ich in letzter Zeit viel Zeit hatte in Sportbüchern zu lesen, habe ich mich an die Empfehlungen GA1-Lauf nach Krankheit gehalten. Ich trabte / schlich also 10 km durch und um den Sternbusch. Nach einer gewissen Zeit, die ich hier nicht genauer benennen möchte, war ich wieder zu Hause. Ich bin zuversichtlich, dass ich am Dienstag einige Minuten schneller bin und bis zum HM am 24.03. in Duisburg so fit bin, dass ich u 2h bleibe.

Heute Abend stehen noch Stabiübungen (APU, hast du den Namen erfunden?) auf dem Programm. Angeblich soll man bei regelmäßigem Durchführen irgendwann „elfengleich“ (oder war es „feengleich“) durch die Welt laufen. Ich bin gespannt, wann das „irgendwann“ sein wird.

In diesem Sinne – einen schönen Sonntag!!

Hintergrundinfo:

Um 1730 wurde im Wald, nördlich der Burg, ein Waldpark nach französischen Vorbild angelegt. In gerader Fortsetzung des aus dem Vorsaal des Schlosses über die Gräfte nach Norden führenden Wassersteges wurde eine breite, vierreihige Allee angeflanzt, an der westlich ein 170 x 200 m großer Park entstand. Er war von Wassergräben umgeben und in zwei Hälften aufgeteilt. Die östliche Hälfte war durch zwei Meter breite, mit Hecken eingefaßte Wege in 16 Dreiecke aufgeteilt. In der Mitte trafen sich acht dieser Wege sternförmig und gaben der Anlage den Namen „Sternbusch“. Auf ihrem Schnittpunkt erhob sich ein achtseitiges, zweigeschossiges Lusthaus von sechs Metern Durchmesser. Um 1900 verschwand das zur Ruine verfallende Gebäude. Heute sind nur noch Fundamentreste vorhanden. Der westliche Teil der Anlage hieß „Wald“. Er wurde von zwei sich rechtwinklig schneidenden Wegen in vier Rechtecke aufgeteilt. In der Mitte stand ein besonders großer Baum. Im Laufe der Zeit entstand ein Hochwald, der nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges abgeholzt wurde. Von dem ehemaligen prächtigen Waldpark ist nichts mehr übriggeblieben. Heute kann man sich nur noch an den vorhandenen Gräben ein ungefähres Bild von der ehemaligen Anlage machen. Der Sternbusch ist heute ein Vogelschutzgebiet.

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