Familienausflug

12 von 12 im November 2017

 

Der 12. November ist ein Sonntag, also gibt es heute mal nicht die üblichen Alltagsbilder.

 

Während wir uns für unseren Ausflug fertig machen dürfen die Sparschweine noch eine Runde schlafen.

 

Mein Bullet Journal – nun ist der neue Trend auch bei mir angekommen. Demnächst schreibe ich dazu nochmal ausführlich etwas.

 

Gestern wollte ich nur noch schnell das Halstuch nähen. Heute habe ich die Autofahrt dazu genutzt, das falsch zusammengenähte Halstuch wieder aufzutrennen.

 

Willkommen im Eisenbahnmuseum Bochum.

 

 

Trotz teilweise ziemlich starkem Regen ist es ein schöner Ausflug in die Vergangenheit gewesen.

 

Heute habe ich endlich die neue Lichterkette in unserer Winterlounge aufgehangen. Mittlerweile habe ich sie noch dreimal umgehangen, nun gefällt mir das Ergebnis und vor allem das schöne Licht.

 

Ein Geschenkset aus Strampler und Halstuch ist heute auch noch von meiner Nähmaschine gehüpft. Das Halstuch ist nach einem Schnittmuster aus dem Buch von Pauline Dohmen, das Schnittmuster des Stramplers findest du hier .

 

Das nächste Nähprojekt steht schon in den Startlöchern – eine Karl Knopf Hose in senfgelb. Mittlerweile habe ich mich auch für eine Bündchenfarbe entschieden (ganz links).

 

Und schwuppdiwupp ist der Sonntag und damit auch das Wochenende schon wieder vorbei.

Hier findest du mehr Beiträge zu 12 von 12 im November.

 

Alles Liebe,

 

Nancy

 

 

 

Über unsere kleine Auszeit in Kirchmöser

Ihr Lieben,

am Donnerstag nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg mach Kirchmöser gemacht.

Für alle, die von diesem kleinem Fleckchen Erde noch nichts gehört haben:

Kirchmöser ist ein Ortsteil der Stadt Brandenburg an der Havel und ich habe dort als Baby, Kleinkind, Kind, Teenager und Erwachsene schon unzählige wunderbare Tage und Wochen verbracht. Mein Dad ist dort mit seinen Geschwistern aufgewachsen und noch heute leben meine Grosseltern dort. Es gibt sogar mehrere Ortsteile in Kirchmöser – West, Ost, Dorf und den historischen Ortskern.

Kirchmöser ist umgeben von Seen wodurch der Ort zu jeder Jahreszeit schön ist. Ja auch im düsteren November, wenn alles grau ist mag ich es dort. Im Sommer laden die Seen zum Schwimmen und Bootfahren ein. Und es gab schon mehrere Winter in denen wir auf den Seen Schlittschuhe gefahren sind. Ich sag ja, zu jeder Jahreszeit ist es schön.

Mit dem Zug ist man vom ortseigenen Bahnhof in einer Stunde in Berlin und in die andere Richtung in Magdeburg. Ideal! Ich habe zum Lieblimgsmann gesagt, dass man gut hier leben und dort arbeiten könnte.

Allerdings gibt es durch das viele Wasser auch unzählige Mücken. Das mussten wir leider in den letzten Tagen wieder feststellen. Small Paul und der Lieblingsmann sind ziemlich zerstochen und auch mich habem einige Mücken erwischt.

Trotz Mücken haben wir unseren kurzen Aufenthalt sehr genossen. Schließlich waren wir seit Ostern nicht mehr zusammen einige Tage unterwegs.

Während unserer Rückfahrt am Samstag habe ich einen Text für small Pauls Tagebuch geschrieben, aus dem ich hier gerne einen Auszug poste.

Auf der Hinfahrt und auch schon Tage vorher haben dein Papa und ich dir von unserem geplanten Kurzurlaub bei Uropa Klaus und Uroma Ruth erzählt. Ich konnte nicht einschätzen, wie du auf die beiden reagierst, ob du abwartend, zurückhaltend und schüchtern oder aufgeschlossen und drauf los plaudernd bist. Trotz deiner Müdigkeit bei unserer Ankunft bist auch du schnell dort angekommen. Und spätestens als du das Geschenk ausgepackt und Omas Kuchen gegessen hattest war kein Zweifel mehr da – du trägst die beiden tief in deinem Herzen und das zeigst du auch. 

Wie schön war es zu sehen, wie du mit deiner Uroma Kartoffeln ausgebuddelt und mit Uropa die Kartoffeln in den Eimern sortiert hast. Beide haben dir „heimlich“ Kuchen außerhalb der Kuchenessenszeit gegeben und ich habe mich sofort an meine Kindheit erinnert.

Aber nicht nur das Verwöhnt werden hat in mir Erinnerungen geweckt. Auch unsere Zeit am und im Wasser und am Strand hat mich an meine Ferienzeiten bei Oma und Opa erinnert. Und ich freue mich so sehr, dass ich nun mit dir und deinem Papa dort am Strand Matschburgen bauen kann…


Trotzdem muss in diesem Ortsteil der Stadt Brandenburg an der Havel dringend etwas für das Weiterbestehen getan werden. Auf mich als langjährige Besucherin wirkt es so, als wenn nur eine geringe Summe in die Instandhaltung der Ortschaft investiert wird. Ich mag mich irren, aber es könnte und sollte deutlich mehr gemacht werden. Denn Kirchmöser kann aus meiner Sicht eine schöne Urlaubsortschaft sein. Aber nicht nur das. Durch die Nähe zu Brandenburg, Berlin uns Magdeburg sollte der Ort doch eigentlich auch attraktiv für Familien sein. Hier leben, dort arbeiten.  Aber dazu bräuchte ich und vermutlich auch viele andere ein bisschen mehr Infrastruktur. Einen kleinen Lebensmittelladen im Dorf beispielsweise. Denn den gibt es dort tatsächlich nicht, was vermutlich dem Rückgang der Nachfrage geschuldet ist. Nun können wir ins vermutlich die Frage stellen was eher da – die Henne oder das Ei.

Ich jedenfalls freue mich schon, wenn wir uns bald wieder auf den Weg zu meinen Großeltern und zu diesem kleinen, schönen Fleckchen Erde machen, an dem die Zeit irgendwie stehen geblieben ist. Vielleicht macht genau das Kirchmöser für mich so besonders.

 

Liebste Grüße

Eure Nancy

 

 

Über unseren Tag im Zoo

Bereits im letzten Sommer haben der Lieblingsmann, small Paul und von Daniel und Lena Tageskarten für den Kölner Zoo geschenkt bekommen. Da wir alle immer very busy sind und das Wetter auch nicht immer very nice ist haben wir es erst heute geschafft, gemeinsam durch den Zoo zu bummeln. Aber, besser spät als nie.

Meine Gedanken und meine Meinung schwankt momentan hin und her. Fest steht auf jeden Fall, dass es ein schöner Tag gewesen ist, auf den ich mich im Vorfeld auch schon sehr gefreut habe. Was bringt mich nun also zum Schwanken ?!?  Es ist tatsächlich die Tatsache, wie die Tiere im Zoo leben bzw. gehalten werden. Da ich bestimmt schon zwanzig Jahre nicht mehr in einem richtigen Zoo gewesen bin habe ich keine Vergleiche, kann also nur meine aktuellen Eindrücke wiedergeben. Es ist tatsächlich ein ganz gemischter Eindruck, den ich heute bekommen habe. Natürlich finde ich es gut und auch wichtig, dass vom Aussterben bedrohte Tierarten durch Zoos aufrechterhalten werden. Auch haben wir Menschen und ganz vorweg Kinder so die Möglichkeit, die  Vielfalt der Tiere kennenzulernen, zu beobachten und zu entdecken. Aber muss dies bedeuten, oftmals eine Vielzahl von Tieren auf einem aus meiner Sicht kleinen Platz zu halten? Das Außenbecken der Pinguine ist mir hier ganz besonderes negativ in Erinnerung geblieben. Das ist natürlich meine ganz persönliche Meinung und Ansicht.

Das Urwald- und Tropenhaus hat mir gut gefallen, wenn gleich auch die Luftfeuchtigkeit teilweise ganz schön hoch gewesen ist. Aber so wird es wohl in den Tropen auch sein und natürlich sind kleine Affenbabys so süß und goldig.

Für Kinder gibt es ungefähr in der Mitte des Rundgangs (gegenüber des Aussengeländes der Elefanten) einen schönen, großen Spielplatz mit ausreichend Sitzmöglichkeiten für die Eltern. Small Paul war die Babyrutsche zu babyhaft, die große Rutsche nach dem ersten Mal zwar spannend, aber als wir dann zum zweiten Mal oben gestanden haben viel ihm scheinbar ein, dass sie wohl doch zu schnell oder zu groß ist. Nach gefühlten zwanzig Minuten gutem Zureden, Ausweichmöglichkeiten vorstellen und anderen Kindern beim Rutschen zusehen hat der Lieblingspapa und Mann uns dann gerettet.

Auch wenn wir vermutlich heute nicht alles gesehen haben, sind wir dem langsam müde und hungrig werdendem small Paul und auch unseren Mägen zu liebe nach ungefähr vier Stunden zum Ausgang und zurück zu Daniel und Lena gegangen. Lena hat dann zu Hause für jeden einen sehr leckeren Falaffelteller inklusive Dips und Salat gezaubert, bevor wir uns gegen halb sechs auf den Heimweg gemacht haben.  Small Paul ist dann auch sofort eingeschlafen, wir standen wie immer auf dem Weg von Köln nach Hause im Stau und das Einschlafen von small Paul im eigenen Bett dauert gerade noch an.

Trotzdem ist es ein schöner Tag gewesen,  den wir bestimmt wiederholen werden.
Geniest den Abend und kommt gut in die neue Woche

Eure Nancy