Trainingsplan

„Hi Nancy,
Die ersten acht Wochen sind fertig, unter Berücksichtigung, das DU in Bocholt gerne eine zufriedenstellende Zeit laufen möchtest….“
Am 27.10. habe ich diese Email bekommen und mich wie Bolle gefreut. Mein erster richtiger Trainingsplan, bei dem am Ende nicht nur ein „Triathlon finished“ sondern „Triathlon erfolgreich finished“ steht.
Aber, was bringt ein Trainingsplan ohne meine maximale Herzfrequenz zu kennen? Genau, nix 🙂 Und aus diesem Grund hat sich mein Trainer gedacht, ermitteln wir meine HFmax mit folgendem Test:
„hier die Beschreibung zur Ermittlung Deiner maximalen HF:
Wir haben uns wie bereits besprochen für den 1600m Test entschieden.
Vorbereitung:
Der Test kann nur erfolgreich sein, wenn DU absolut ausgeruht bist.
15 Minuten Einlaufen mit einer HF unter 165.
Anschließend folgt eine 5 Minütige Pause, die aus Gehen oder leichtem  Dehnen besteht.
Es folgen drei Steigerungsläufe um die 50 bis 60 m.
Dann folgt der Test:
Du läufst 4* 400 m.
Beginnend bei einer HF von ca. 150 wird das Tempo pro 400m erhöht, bei 1200 m hast Du fast Deine körperliche Belastbarkeit erreicht, die in der letzten 400m Runde erreicht ist.
Nach der letzten Runde hast Du Deine maximale HF erreicht.
Dieser Test erfordert eine hohe Willenanstrengung, als Belhohnung kennst DU anschließend Deine maximale HF.“
Die Idee ist so grandios, dass sich APU direkt anbietet, mich zu begleiten. Auch mein Liebster ist begeistert und will mich anfeuern. Na dann kann es ja losgehen. Prima, dass ich mich für einen Samstag, um genau zu sagen den 03.11. entschieden habe. Denn an diesem Tag regnet es pausenlos – also ein Grund, mich besonders zu beeilen *Ironiemodusaus*
Während APU noch seinen Blogtext schreibt, stehen mein Liebster und ich schon auf dem Sportplatz – Pünktlichkeit ist das A und O bei so einem wichtigen Test. APU erinnert sich während des Schreibens daran, dass wir uns verabredet haben und ist dann gefühlte 8 Minuten zu spät am Sportplatz. Egal, der Regen ist trotzdem noch anwesend. Wir traben los – einlaufen, traben, Steigerungsläufe und dann einen „raushauen“ und dann ist es schon geschafft. *Ironiemoduswiederaus*
„5:03 – 4:38 – 4:05 – 4:09
HFmax 188″
Sieh an sieh an 🙂
Mit diesem Wissen und neun Tage nach der Email, starte ich also am 05.11. mit meiner ersten Trainingseinheit – 32 Wochen Trainingsplan liegen vor mir. Auf dem Weg zum Ziel nehme ich den Silvesterlauf in Bocholt und den Volkstriathlon in Steinfurt mit.
Im groben sehen meine Wochen erstmal so aus:
Montag laufen, Dienstag schwimmen, Mittwoch Ruhetag, Donnerstag Intervalle, Freitag Rad, Samstag laufen, Sonntag schwimmen.
Nach eineinhalb Wochen bin ich 3,9 km geschwommen und 34,75 km gelaufen. *Finde den Fehler* Genau, 0 km geradelt. Das wird auf jeden Fall nachgeholt, spätestens im Trainingslager auf Mallorca 🙂
In diesem Sinne…einen schönen Abend…

Endlich wieder Training!!!

Als erstes möchte ich mich hier bei der kompetenten Ärztin im Krankenhaus bedanken. Danke, dass Sie mir Ihrem geschulten Blick erkannt haben, dass mein Zeh gebrochen ist. Danke, dass Sie mir um meinen Zeh ein ordentliches „Tape“ geklebt haben. Danke, dass Sie mir gesagt haben, dass ein gebrochener Zeh seine Zeit braucht, bis er wieder vollständig geheilt ist. Danke, dass Sie mir gesagt haben, mehr könne man an dieser Stelle nicht tun. Danke, dass ich ihretwegen ganze 6 Wochen nicht trainieren konnte. Danke für Ihre Fehldiagnose. *Daumen runter* *Ironiemodus aus*

Aber das ist nun Schnee von gestern, denn am 05.10. habe ich von einem wirklich kompetenten Arzt erfahren, dass der Zeh nicht gebrochen war, sondern nur gestaucht mit einem vernünftigen Bluterguss. Also Ibuprofen nehmen und ab in die Laufschuhe!!!
Gesagt getan, noch nicht einmal das schlechte Wetter konnte mich von meinem ersten Lauf nach einer gefühlten Ewigkeit abhalten. Nun bin ich zwar erkältet, aber es war einfach nur ein geiles Gefühl, auch wenn der Zeh noch schmerzte. Aber ist was anderes, ob ich mit einem Zeh laufe, der gebrochen ist, oder „nur“ gestaucht. Nun laufe ich also wieder :O)
Sobald ich meine Erkältung überstanden habe, werde ich in meinen 10km U47 Plan einsteigen. Eigentlich hätte ich schon am Montag damit anfangen müssen, aber ich habe es diese Woche erstmal ruhig angehen lassen.
An der Schwimm-Front hat sich auch ein bisschen was getan. Es ist schon soweit gekommen, dass ich mittlerweile echt gerne schwimmen gehe. Wahnsinn, wer hätte das gedacht :O)
In diesem Sinne…einen schönen Abend…